Das "Stader Tageblatt" berichtet über negative Entscheidung
des Ministeriums zum "NoBlie"-Projekt

Das Stader Tageblatt berichtet am 14.06.2018 auf der Internet-Plattform www.tageblatt.de und am 15.06.2018 in der Printausgabe (ohne Foto) über den negativen Bescheid des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums zum "NoBlie"-Projekt. Hier können Sie den Artikel direkt bei tageblatt-online aufrufen.

Dorfregion erhält noch keine Förderung

Mit dem gemeinsamen Antrag, als Dorfregion ins Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen zu werden,
hatten die Gemeinden Bliedersdorf und Nottensdorf keinen Erfolg: Sie sind in diesem Jahr nicht dabei.


BLIEDERSDORF/NOTTENSDORF. Mit dem gemeinsamen Antrag, als Dorfregion ins Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen zu werden, hatten die Gemeinden Bliedersdorf und Nottensdorf keinen Erfolg: Sie sind in diesem Jahr nicht dabei.

„Wir machen weiter“, waren sich aber alle Beteiligten einig. Ein neuer Antrag wird fristgerecht zum 1. August gestellt.

Im Internet hatte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast das Ergebnis des Wettbewerbs des Amtes für regionale Landesentwicklung (ArL) Lüneburg veröffentlicht. Bis zum 1. August 2017 wurden 41 Anträge abgegeben, ein Ranking entschied über die Vergabe. 14 Dorfregionen wurden neu aufgenommen, vier kommen aus dem Amtsbezirk Lüneburg. Mit dabei sind Ahlerstedt (Kreis Stade), Egestorf (Kreis Harburg), Findorff (Kreis Rotenburg) und Vastorf-Thomasburg (Region Lüneburg). Insgesamt profitieren damit 58 Dörfer samt ihrer Ortsteile von der Förderung. Die Ministerin freut sich über die hohe Beteiligung: „Jeder Bewerber kann sich als Gewinner sehen. Diese Dörfer haben sich bereits durch die Antragstellung auf den Weg gemacht, um sich weiterzuentwickeln.“

Die „negative Nachricht“, dass Bliedersdorf und Nottensdorf keine Förderung erhalten, hat die Samtgemeindeverwaltung „mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen“, wie Verwaltungsvertreter Knut Willenbockel sagt. Damit verschieben sich die von den bereits hoch motivierten Arbeitsgruppen angedachten Vorhaben, „die wichtig für die gemeinschaftliche Dorfentwicklung wären“. „Sehr schade“ findet auch Samtgemeindebürgermeister Matthias Herwede, dass die Gemeinden nicht in die Förderung kommen – schade vor allem für die vielen Bürger, die in Arbeitsgruppen „mit großem Engagement viel entwickelt haben“. „Geschoben ist nicht aufgehoben“, sagt er aber auch. „Beide Dörfer wollen weitermachen“, ist Bürgermeister Dierk Heins sicher. Und Bürgermeister Tobias Terne betont: „Ganz klar: Den Weg, den wir begonnen haben, werden wir weitergehen.“ Auch Hans-Jürgen Feindt, Sprecher der Lenkungsgruppe, ist „enttäuscht, aber nicht resigniert“. „Wir werden einen Antrag fürs nächste Jahr stellen, aber zwischenzeitlich unvermindert weitermachen“, sagt er. Von Anfang an war vorgesehen, bei einer Ablehnung einen Neuantrag für die nächste Förderperiode einzureichen. „Die bisher geleistete Arbeit der Projektgruppen bildet dafür eine hervorragende Grundlage“, so Willenbockel.

In den Ratssitzungen am Montag, 25. Juni, in Bliedersdorf und am Mittwoch, 27. Juni, in Nottensdorf wird über den aktuellen Sachstand berichtet.

 

 


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