Bliedersdorf und Nottensdorf sind l(i)ebenswert - und sollen es auch bleiben!

- AG "Gemeinschaftszentrum" traf sich am 04.04.2018 in Bliedersdorf -

 

Unter der Leitung von Tanja Cohrs und Hans Osterholz traf sich die personell erweiterte AG "Gemeinschaftszentrum" am 04. April in der Grundschule Bliedersdorf zu einer weiteren Sitzung. Hier die Zusammenfassung der Ergebnisse:


TOP 1 Stand der Dinge, kurzer Rückblick auf die letzte Sitzung

In der Sitzung der Lenkungsgruppe am 20.02. wurde vereinbart, dass das Thema Verkehr insbesondere die Problematik zur L130 in einer separaten Arbeitsgemeinschaft behandelt wird, da das Thema zu umfangreich ist. Auch sollen in dieser AG Themen wie Wirtschaftswege, Rad- und Wanderwege mit berücksichtigt werden.

Die Standortentscheidung für die Schule wurde seitens Verwaltung/Samtgemeinde bisher nicht terminiert. Es gab bisher keine Entscheidung darüber, ob die Bewerbung auf das Dorfentwicklungsprogramm erfolgreich war


TOP 2 Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse der Fragebogenaktion

H. Osterholz stellt die Ergebnisse des Fragebogens zur Bedarfsermittlung im Rahmen einer Einführung einer Ganztagsschule vor. Zusammenfassend wünschen sich gut 50% der Eltern ein Ganztagsangebot für ihre Kinder, dieses sollte für 75 % der Befragten offen sein. Frau Golon stellt klar, dass die jetzige zeitliche Regelung im Rahmen der Mittagsbetreuung bis 14.15 Uhr, im Ganztagsbetrieb nicht mehr möglich ist, ein fester Zeitpunkt bis 15.00Uhr oder 15.30 Uhr wäre denkbar.

Für einen Hortplatz in den Ferien haben sich ca.40 % der Eltern ausgesprochen, dieses würde dann innerhalb der Samtgemeinde übergreifend beispielweise in Zusammenarbeit mit der Jugendpflege organisiert werden. Die Kinder würde dann an den Ort befördert, an dem das Angebot stattfindet, dieses ist dann nicht unbedingt an einer Schule. Die Teilnahme an jetzigen Nachmittagsangeboten liegt schwerpunktmäßig bei Turnen und Fußball. Das hauptsächliche Interesse an Nachmittagsangeboten im Rahmen der Ganztagsschule wären im Bereich Sport, Musik und Basteln/Werken. Zum Thema Standortfrage würden die Befragten zu 92 % die Schule im eigenen Dorf bevorzugen.

T.Cohrs stellt die Ergebnisse der Fragebögen für die Vereine/Sportvereine vor:

  • Sportaktivitäten in einer Sporthalle: Kapazitätsengpässe bei Fußballtraining und Hallenpunktspielen/Turniere im Winter. Beide DGH-Häuser sind fast komplett ausgelastet. Keine Möglichkeiten weitere (Ball)Sportarten anzubieten. Einfeldhalle ist Standard als Schulsporthalle, sie wird in Zukunft jedoch nicht ausreichen!

  • Zweiteilige Mehrzweck/Sporthalle ist sinnvoll, eventuell mit Gymnastikraum, um ggfs. Reha-Sportangebot/Gymnastik auszuweiten. Ein weiterer Vorteil einer zweiteiligen Halle wäre die Möglichkeit zwei Angebote gleichzeitig anzubieten und größere Veranstaltungen als Versammlungsstätte bei Schulfeiern(AULA)Einschulungen /Weihnachtsfeiern / Versammlungen / Turniere / Theater auszurichten.

  • Sportplätze: Den Herrenmannschaften von NOKI fehlt ein Sportplatz mit Flutlicht für ihre Trainingseinheiten und Punktspiele, dazu Umkleidemöglichkeiten mit Besprechungsraum. Der Bliedersdorfer Sportverein besitzt zwei Sportplätze mit Flutlicht, die aber in den Abendstunden mit ihren Mannschaften belegt sind. Ein dritter Sportplatz ohne Flutlicht dient als Ausweichplatz, zur Erholung der Rasenflächen und Unbespielbarkeit. Anmerkung: Frau Golon sieht für die gleichzeitige Nutzung der Turnhalle als Schulaula Probleme mit der Belegung, da aufgrund der Abfrage schon sichtbar ist, dass eine Sporthalle/Mehrzweckhalle aufgrund des großen Bedarfs stark belegt sein könnte.

TOP 3 Bildungen von zwei Untergruppen zur weiteren Ausarbeitung der beiden Standortkonzepte

Der Tagesordnungspunkt wird von der Agenda genommen.

Ziel des Dorfentwicklungsprojektes ist es ein Gemeinschaftszentrum (Bürgerzentrum) zu schaffen, das die Ganztagsschule integriert und eine Einheit aus Sporthalle, Treff-, Bildungs- und Kommunikationszentrum bildet. Die bisherige Befragung war gezielt an Eltern mit Kleinkindern und Grundschulkindern gerichtet. Die zweite Befragung diente hauptsächlich den Sportvereinen.

Für die weitere Arbeit ist es wichtig, sich von der Schulstandortfrage loszulösen und sich auf die Frage zu fokussieren, was die beiden Gemeinden gemeinsam anpacken wollen und welche Prioritäten sie haben. Hierbei sollte man zunächst die Kosten außer Acht lassen. Ein nächster wichtiger Aspekt ist, wie die Nutzung der DGH´s in beiden Gemeinden in Zukunft aussehen soll, um zu definieren welche Aktivitäten ins Bürgerzentrum verlagert werden.

Im nächsten Schritt werden zwei Untergruppen gebildet, wobei eine Gruppe die bisherigen Erhebungen zusammenfasst, die zweite Untergruppe die blinden Flecke der bisher nicht erfassten Alters-/ Personengruppen aufdecken soll. In der nächsten Ausgabe von „Meine Samtgemeinde“ soll über die bisherigen Fortschritte in der Dorfentwicklungsprozess der beiden Gemeinden berichtet werden. Die Bürger werden dazu aufgerufen ihre Wünsche für ein Bürgerzentrum zu übermitteln, um mehr Fakten zu schaffen. Die Anforderungen an ein gemeinsames Bürgerzentrum sollen dadurch klarer und detaillierter werden.

Die erste Untergruppe unter der Leitung von Hans Osterholz und Tanja Cohrs trifft sich am 02.05.um 19.30 Uhr im DGH Nottensdorf. Weitere Interessierte können sich unter Tanja.Cohrs.tc@gmail.com melden.

Die zweite Gruppe wird von Hans-Jürgen Feindt geleitet, sie trifft sich am 02.Mai um 19.00 Uhr im Besprechungsraum im DGH Bliedersdorf. Weitere Interessierte melden sich bitte bei Hans-Jürgen Feindt: hjfeindt@postmoor.de

 


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